In den letzten drei Jahrzehnten hat sich die Umweltsituation verbessert. Bunt schillernde Flüsse hinter Chemieanlagen gehören in Hessen ebenso der Vergangenheit an wie schwefelgelbe Rauchfahnen über Kraftwerken oder qualmende Müllkippen. Trotz der positiven Entwicklungen werden Natur und Umwelt immer noch erheblich belastet. Feinstaub, Lärm, Ozon und Elektrosmog beeinträchtigen auch uns Hessinnen und Hessen gesundheitlich massiv. Altlasten von Industrie und Militär gefährden Trinkwasserressourcen und der Kalibergbau in Nordhessen versalzt die Flüsse. Mehr
Die Landtagsfraktion der GRÜNEN kritisiert Umweltministerin Puttrich und Verkehrsminister Posch, die Luftreinhaltung weiterhin als „Stiefkind“ zu behandeln und eine „verantwortungslose Hinhaltepolitik“ zu betreiben. Diese Landesregierung gefällt sich im Nichtstun. In Wiesbaden hat sie sogar Revision gegen ein Gerichtsurteil zur Umweltzone eingelegt. „Die Landesregierung darf die Kommunen nicht weiter in ihrer Luftreinhaltepolitik blockieren, sondern muss sie mit eigenen wirkungsvollen Maßnahmen unterstützen“, so Angela Dorn.
Tarek Al-Wazir kündigt an, dass die Fraktion der GRÜNEN auch im kommenden Jahr Konzepte vorlegen werde, um zu zeigen, was Landespolitik leisten könne, wenn nur der Wille vorhanden wäre. „Wir haben bisher 15 Konzeptpapiere zu den unterschiedlichsten Themen der Landespolitik vorgelegt und werden im kommenden Jahr weiter an den Inhalten einer besseren Politik arbeiten. Hessen hat eine Regierung verdient, die eine Vorstellung davon hat, welchen Weg dieses Land im 21. Jahrhundert einschlagen soll“.
Es ist höchst bedauerlich, dass die Versenkung der Lauge und damit die Gefährdung des Grundwassers noch nicht endgültig beendet werden konnte. Es kommt jetzt darauf an, dass K + S seine Abwässer tatsächlich reduziert und wirksame Maßnahmen ergreift, um die Um-weltbelastung zurückzufahren. Hier ist auch das Umweltministerium gefordert, das im kom-menden Jahr die Grenzwerte für die Versenkung neu festsetzen muss. Hier muss eine deutliche Verringerung erfolgen.
Eine Verringerung des Energieverbrauchs zur Wärmeerzeugung um rund 36 Prozent bis zum Jahr 2030 und eine Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien von 6,4 Prozent auf rund 33 Prozent im gleichen Zeitraum sieht das Konzept der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „ZukunftsEnergie 2030 – GRÜNES Wärmekonzept für Hessen“ vor. In das Konzept einbezogen wurden Haushalte, [...]
Zusätzlich zur Einrichtung von Umweltzonen halten DIE GRÜNEN flankierende Maßnahmen wie ein Tempolimit auf Autobahnen in Gebieten mit hoher Stickstoffdioxidbelastung als notwendig an. Ein Tempolimit wäre eine schnelle und kostengünstige Maßnahme zur Verbesserung der hohen Stickstoffdioxidbelastung. Wir verweisen darauf, dass Hessen nach einer Vorgabe der Europäischen Union seit dem 1.Januar 2010 den Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid von 40 µg/m3 Luft nicht mehr überschreiten darf. Alle Pressemitteilungen zum Thema Umwelt und Naturschutz
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Um die Weichen in Richtung Ausbau der erneuerbaren Energien zu stellen und die Abkehr von der Atomenergie und den fossilen Energieträgern voranzutreiben, ist es für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an der Zeit, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort von der Notwendigkeit des Ausbaus der Stromnetze zu überzeugen, regionale Blockaden zu lösen und die notwendigen Entscheidungen zu [...] Es Reicht!!! Demo gegen Fluglärm
4. Februar 2012
Frankfurt am Main