DIE GRÜNEN fordern die Landesregierung auf, einen transparenten Prozess mit allen Beteiligten einzuleiten und die bestmögliche Lösung für die Zukunft des Universitätsklinikum Gießen-Marburg vorzubereiten, wie wir dies in unserem Antrag detailliert vorschlagen. Die in Rede stehende Übernahme der Rhön Klinikum AG durch Fresenius eröffnet vertraglich für das Land ein Verhandlungsfenster. Jetzt heißt es alle Optionen zu prüfen und für die beste Lösung hart zu verhandeln. weiterlesen
Als „unglaublich“ bewertet die Abgeordnete das Eingeständnis von Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann im Ausschuss, dass zwar der Verkauf an das Rhön-Klinikum ein Fehler gewesen sei, die Privatisierung gleichzeitig aber weiterhin als Erfolgsgeschichte verkaufen werden solle. Die Verunsicherung der Beschäftigten muss ein Ende haben. Es wird Zeit, dass im Universitätsklinikum Gießen-Marburg wieder die notwendige Ruhe einkehrt, damit Forschung und Lehre sowie die gute Versorgung der Patienten im Vordergrund stehen. weiterlesen
Das Chaos am UKGM wird immer größer. Wieder einmal stürzt einer der vermeintlichen Leuchttürme von Roland Koch krachend ein. Und auch die amtierende schwarz-gelbe Landesregierung tut nicht viel mehr als zuzuschauen. Es ist ein einmaliger Vorgang, dass zwei wichtige Mitglieder der Geschäftsführung das Handtuch werfen. Es ist bitter nötig, das Vertrauen der Mitarbeiter, des Betriebs- und des Personalrats, der Patienten, der Klinikleitung sowie der Dekane und Universitätspräsidenten wieder herzustellen. weiterlesen
Der Leuchtturm „Privatisierung eines Universitätsklinikums“ sei vor dem Hintergrund des weiteren Stellenabbaus ein Schutthaufen, da Forschung und Lehre bereits jetzt stark beeinträchtigt seien. DIE GRÜNEN bezweifeln, dass die Landesregierung willens ist bzw. die Kraft aufbringt, sich gegen die Interessen der Rhön Klinikum AG im Sinne von Forschung und Lehre sowie einer guten Patientenversorgung durchzusetzen. Deshalb hat die Öffentlichkeit ein Recht auf konkrete Antworten der Landesregierung zum weiteren Vorgehen. weiterlesen
Es ist ein Armutszeugnis, dass bei einem sogenannten Leuchtturmprojekt, das seit Jahren als angebliche Erfolgsgeschichte der Landesregierung gelobt wurde, auch noch die Ernennung von Mediatoren von der Wissenschaftsministerin gefeiert wird. Wir wissen nicht, ob die von der Ministerin gewählten Personen geeignet sind, die Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren im Uniklinikum Gießen Marburg zu verbessern. Nötig ist dies auf jeden Fall. weiterlesen
Herr Präsident, meine Damen und Herren! Der Nasenring der Landesregierung, an dem sie von der Rhön-Klinikum AG wie ein Bär im Zirkus durch die Manege geführt wird, wird ständig größer. Den Höhepunkt erreichte die Vorführung gestern Abend nach der gemeinsamen Erklärung der Rhön-Klinikum AG, der ... weiterlesen
Die Empörung bei den Beschäftigten und in der Region ist berechtigterweise enorm. Es kommt der Verdacht auf, die Rhön AG wolle vor allem auch diejenigen Beschäftigten besonders in Angst und Schrecken versetzen, derer man sich aufgrund des Rückkehrrechts in den Landesdienst entledigen kann. Auch wenn der Stellenabbau nicht 500 Stellen betreffen soll, haben die Angestellten ein Recht darauf, endlich zu erfahren, wie es weitergeht. Die gestrige gemeinsame Erklärung und die Betriebsversammlung haben nicht für mehr Klarheit gesorgt. weiterlesen
Der jetzige Umgang der Rhön AG mit der Landesregierung resultiere daraus, dass sich die Landesregierung schon beim Verkauf der Uniklinik habe über den Tisch ziehen lassen. Bis heute ist nicht klar, was tatsächlich im Vertrag steht und welche Möglichkeiten das Land überhaupt gegenüber der Rhön AG hat. Dementsprechend wenig Respekt zeigt der Konzern jetzt gegenüber der Landesregierung. Wir befürchten, dass dies heute nur ein kurzfristiges Atemholen für die Beschäftigten und die Region sein wird. weiterlesen