Es ist bedauerlich, dass die Landesregierung mit der ‚Qualifizierten Schulvorbereitung‘ nur einen weiteren Modellversuch mit teurer wissenschaftlicher Begleitung startet. Besser wäre es, endlich die Vorschläge des Bildungs- und Erziehungsplans flächendeckend umzusetzen. weiterlesen
Das sogenannte Betreuungsgeld ist bildungspolitisch und geschlechterpolitisch absoluter Unfug. So kann es zu Fehlanreizen kommen, die es zu vermeiden gilt. Es ist zu befürchten, dass viele Mütter wegen des Betreuungsgeldes länger zu Hause bleiben; ihr Wiedereinstieg in den Beruf wird dadurch erschwert. Das können wir uns nicht leisten: Schon jetzt gibt es in Deutschland einen erheblichen Fachkräftemangel. Wenn jetzt auch noch Anreize geschaffen werden, die diese Entwicklung noch verschärfen, ist das volkswirtschaftlich unverantwortlich weiterlesen
Das sogenannte Betreuungsgeld ist bildungspolitisch und geschlechterpolitisch absoluter Unfug. So kann es zu Fehlanreizen kommen, die es zu vermeiden gilt. Es ist zu befürchten, dass viele Mütter wegen des Betreuungsgeldes länger zu Hause bleiben; ihr Wiedereinstieg in den Beruf wird dadurch erschwert. Das können wir uns nicht leisten. weiterlesen
Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Meine Fraktion hat schon vor vier Wochen zu diesem Thema ihren Setzpunkt eingebracht. Vor vier Wochen habe ich gesagt, dass wir die „Herdprämie“ oder die „Fernhalteprämie“ oder das „Betreuungsgeld“ – wie immer das diskutiert wird – familienpolitisch, finanzpolitisch, frauenpolitisch, beschäftigungspolitisch: ganz grundsätzlich für falsch halten. Deswegen lehnen wir es ab. ... weiterlesen
„Es ist ein Armutszeugnis, dass fünf Jahre nach Verabschiedung dieses Plans nur 30 von 1100 Grundschulen gefördert werden. Es ist ein fauler Kompromiss, der zu organisatorischem Murcks führen wird“, kritisiert der familienpolitische Sprecher der GRÜNEN im Landtag, Marcus Bocklet. „Wir brauchen schleunigst eine flächendeckende Verbesserung der finanziellen und personellen Ressourcen in den hessischen Kindertagesstätten, sonst verlieren wir wieder viele Jahre in der Entwicklung frühkindlicher Bildung.“ weiterlesen
Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir befassen uns heute mit einem Plan auf Bundesebene, den wir für sehr kontraproduktiv halten. Die Bundesregierung plant die Einführung eines Betreuungsgeldes, das besser bekannt wurde unter dem Begriff der Herdprämie. ... weiterlesen
„Mehrfach belegt ist auch, dass insbesondere viele Mütter durch solche Anreize länger zu Hause bleiben und somit ihr Wiedereinstieg in den Beruf erschwert wird. Dies ist geschlechterpolitisch schlecht und, angesichts des Fachkräftemangels, volkswirtschaftlich fatal. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie sich im Bundesrat für die Streichung der entsprechenden Regelungen einsetzt.“ weiterlesen
In Zeiten knapper Kassen muss die Priorität der Familienpolitik auf den Ausbau der Infrastruktur für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung gelegt werden. Die rund zwei Milliarden Euro, die das Betreuungsgeld für Eltern, die ihr Kind zuhause betreuen wollen, jährlich kosten, wären für den Ausbau und die Verbesserung frühkindlicher Bildung besser ausgegeben. weiterlesen