Inhalt

12.03.2012

Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt

„Rosemarie Heilig hat in Frankfurt ein respektables Ergebnis erzielt, der Einzug in die Stichwahl ist der GRÜNEN Kandidatin aber leider nicht gelungen. In einem kurzen Wahlkampf hat Rosemarie gekämpft wie eine Löwin und GRÜNE Inhalte überzeugend und kompetent vertreten. Durch die überraschende Amtszeitverkürzung von Petra Roth war leider nicht genug Zeit, um unsere Kandidatin bekannt genug zu machen. In einem Jahr wäre Rosemarie Heiligs Wahlergebnis sicher besser geworden. Die Frankfurter GRÜNEN halten ihre Wählerinnen und Wähler für klug genug, in der Stichwahl eine eigenverantwortliche Entscheidung zu treffen. Wir haben dem von Landesebene aus nichts hinzuzufügen“ kommentieren Kordula Schulz-Asche und Tarek Al-Wazir, Landesvorsitzende der GRÜNEN in Hessen, den Ausgang der gestrigen Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt.

„Eine Direktwahl hat immer ihre eigenen, kommunalen Gesetze. Allerdings hat der Fluglärm eine wichtige Rolle im Wahlkampf und in der Wahlkabine gespielt. Das wird deutlich an den schlechten Ergebnissen von Boris Rhein im Vergleich zu Petra Roth in den besonders betroffenen Stadtteilen wie Sachsenhausen, Niederrad und Oberrad. Mit Boris Rhein und Peter Feldmann sind jedoch leider zwei Befürworter des Flughafenausbaus in die Stichwahl eingezogen, die den Flughafenausbau erst durch den Protest der Bürgerinnen und Bürger als Problem erkannt haben und für ihre plötzlichen Ideen zur Lärmreduzierung in ihren eigenen Parteien auf Landesebene keine Rückendeckung genießen“ so Schulz-Asche und Al-Wazir abschließend.

Zum Thema

Halbzeitbilanz: GRÜNE ErfolgsgeschichtenGRÜNE Erfolgstouren - Wandern, Radfahren und mehr in HessenGRÜNE Hessen auf Facebook