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Schlagwort-Archiv

12. April 2012

GRÜNE sind verwundert über Seitenwechsel von Dirk Metz

Äußerst verwundert ist die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über die Beratertätigkeit von Dirk Metz für den ehemaligen Präsidenten der European Business School (EBS), Professor Christopher Jahns. Metz war von 1999 bis 2010 als Sprecher der hessischen Landesregierung tätig. Die Landesregierung hat die EBS im siebenstelligen Bereich gefördert. Jahns schied aufgrund von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen [...]

7. Dezember 2011

European Business School – GRÜNE: Land finanziert Tagesgeschäft der EBS und Ministerin riskiert Totalausfall von Steuergeldern in Millionenhöhe

Die heutige Sitzung des Wissenschaftsausschusses hat nach Auffassung der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Verdacht erhärtet, dass die European Business School  (EBS) Steuergelder nicht nur zum Aufbau des Jura-Zweigs (Law School) verwendet, sondern daraus auch Teile ihres Tagesgeschäftes finanziert. „Auch auf mehrfaches Nachfragen konnte die Ministerin das heute nicht ausschließen, “, stellt die wissenschaftspolitische [...]

2. Dezember 2011

Dringlicher Berichtsantrag zur European Business School – GRÜNE verlangen Informationen zu Kontrollmechanismen und finanziellen Situation der EBS

Wir wollen mit unserem Dringlichen Berichtsantrag erreichen, dass wir in der nächsten Sitzung von Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann über die aktuellen Entwicklungen an der EBS informiert werden. So steht noch immer die Antwort auf die Frage aus, welche Kontrollmechanismen die EBS eingeführt hat, um sicherzustellen, dass die Landesmittel tatsächlich zweckgemäß verwendet werden. Auch die Medienberichte über die finanzielle Situation der EBS geben Anlass zur Sorge, dass das Engagement der Landesregierung zu einem Totalausfall werden könnte.

29. November 2011

Post hält Gelder für Stiftungsprofessur an der European Business School zurück – Geschäftsgebaren der EBS weiterhin nebulös – Land muss Förderung vorerst einstellen

Während die Post aufgrund bisher nicht vorhandener Nachweise über die Verwendung ihrer Gelder die Zahlung der aktuellen Tranche nicht vornimmt und anscheinend erhebliche Zweifel am Geschäftsgebaren der EBS hat, lässt Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann Gelder fließen. Das Land muss jetzt seine Zahlungen einstellen, bis es Klarheit über die Finanzen der EBS und eine mögliche Insolvenz gibt. Es dürfen keine Steuergelder fließen, wenn die Gefahr besteht, dass am Ende aufgrund einer Insolvenz der Totalverlust droht.

9. November 2011

GRÜNE begrüßen einstimmigen Beschluss des Wissenschaftsausschusses – Bitte an Rechnungshof: Förderung der European Business School unter die Lupe zu nehmen

„Die wider besseren Wissens gemachten anfänglichen Behauptungen von Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann, es hätte sich bei der Zweckentfremdung durch die EBS lediglich um ‚Fehlbuchungen bei der buchungstechnischen Abwicklung‘ gehandelt, scheinen nicht einmal mehr die Regierungsfraktionen zu teilen. Die EBS hat neben der Zweckentfremdung von Landesmitteln auch grundsätzlich gravierende Mängel im Umgang mit Steuermitteln an den Tag gelegt. Die Bitte an den Rechnungs- hof, sich dieser Thematik anzunehmen, ist absolut richtig.“

6. Oktober 2011

Sarah Sorge: Landesregierung verharmlost unverantwortlichen Umgang der European Business School mit Steuergeldern

Herr Präsident, meine Damen und Herren! 24,7 Millionen Euro erhält die European Business School, Kurzform EBS, für den Aufbau ihrer Law School, also ihres juristischen Fachbereichs. Dies ist politisch umstritten. Beispielsweise ich war von Anfang an dagegen, dass eine Privathochschule 24,7 Millionen Euro für einen einzigen Fachbereich erhält, währen die Hochschulen des Landes ihre Mittel um 30 Millionen Euro gekürzt bekommen. …

28. September 2011

GRÜNE nach Wissenschaftsausschuss: Ministerin bestätigt gravierende Mängel der EBS im Umgang mit Steuermitteln

Der Umfang der nicht sachgerechten Verwendung der Steuermittel ist gravierend. Es gab nicht nur die von der Ministerin bisher genannten ‚Fehlbuchungen bei der buchungstechnischen Abwicklung‘, auch wurden Kosten aus dem Jahr 2008 abgerechnet, die Abfindung des Kanzlers bezahlt und die Grundsätze der Sparsamkeit vielfach verletzt. Die Ministerin konnte auch auf mehrfache Nachfrage im Ausschuss nicht stichhaltig erklären, warum zwei Drittel der Gemeinkosten der EBS vom Land bezahlt werden.

27. September 2011

Landesregierung verharmlost unverantwortlichen Umgang der European Business School mit Steuergeldern

Der Landtag kritisiert, dass die Landesregierung das tatsächliche Ausmaß der Zweckentfremdung von Steuergeldern für den Aufbau der EBS-Law School durch die European Business School (EBS) verharmlost und die Öffentlichkeit zögerlich und unzureichend informiert. …

27. September 2011

EBS morgen Thema im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst – GRÜNE beantragen Öffentlichkeit

DIE GRÜNEN haben zum Thema „Verwendung von Steuergeldern durch die European Business School“ Öffentlichkeit für die morgige Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst beantragt. Morgen wird es um einen Dringlichen Berichtsantrag der GRÜNEN gehen, mit dem sie erfahren wollen, welches Ausmaß die Zweckentfremdung der Mittel tatsächlich hat und ob und wie die gravierenden Mängel bei der Verwendung dieses Geldes behoben wurden. Der Ausschuss beginnt morgen um 13 Uhr im Raum 510 W.

23. September 2011

Weitere Fragen zu Steuermitteln für die EBS – GRÜNE: Verstoß gegen alle kaufmännischen Grundregeln durch EBS – Verharmlosung durch Ministerin

Um die zahlreichen offenen Fragen zu klären, haben DIE GRÜNEN einen dringlichen Berichtsantrag eingereicht, der in der nächsten Sitzung des Wissenschaftsausschusses am Mittwoch, dem 28. September 2011, behandelt wird. Durch diesen Berichtsantrag wollen DIE GRÜNEN unter anderem erfahren, ob und wie die bekannt gewordenen Mängel von der EBS behoben werden. Die Frankfurter Rundschau berichtet heute darüber, dass dies teilweise in Angriff genommen worden sei.