Aktiv für Akzeptanz und Vielfalt

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Aktiv für Akzeptanz und Vielfalt

Gemeinsam wollen wir die Bedingungen für eine von Vielfalt und Respekt geprägte Gesellschaft verbessern. Durch zahlreiche Entscheidungen haben wir seit unserer Regierungsbeteiligung den Schutz von Minderheiten und das aktive Eintreten gegen Benachteiligungen gestärkt. Seit unserer Regierungsbeteiligung gibt es in Hessen erstmals einen eigenen Bevollmächtigten für Integration und Antidiskriminierung. Der GRÜNE Staatssekretär Kai Klose gibt diesen Themen eine Stimme in der Landesregierung.

 

Engagiert gegen Benachteiligung

Eine wichtige Neuerung ist die Einrichtung der Antidiskriminierungsstelle des Landes. Sie ist die zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für von Diskriminierung Betroffene und gewährt unbürokratische und schnelle Hilfe. Sie hat gemeinsam mit den LSBT*IQ-Organisationen (Organisationen für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle) den Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt erarbeitet.

Außerdem hat die Landesregierung eine Vereinbarung mit dem Landesverband der Sinti und Roma unterzeichnet, um auch diese Minderheit bei der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft zu unterstützen.

 

Lehrplan Sexualerziehung

Für uns ist der neue Lehrplan Sexualerziehung, ein wichtiger Schritt für eine von Vielfalt und Akzeptanz geprägte Gesellschaft. Schülerinnen und Schülern soll ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis für die Verschiedenheit und Vielfalt der partnerschaftlichen Beziehungen, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten in unserer Gesellschaft vermittelt werden.

 

Rehabilitierung der „175er“

Im Jahr 1994 wurde der Paragraph 175 – der sogenannte Schwulenparagraph – endlich aus dem Strafgesetzbuch gestrichen. Seitdem stehen einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen erwachsenen Männern nicht mehr unter Strafe. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass sich der Landtag bei den Opfern dieses Unrechtsparagraphen entschuldigt und ihre Schicksale wissenschaftlich aufarbeiten lässt.  Das damit beauftragte Schwule Museum* Berlin hat diesen Auftrag nun umgesetzt und die Wanderausstellung „Unverschämt. Lesbische Frauen und schwule Männer in Hessen von 1945 bis 1985“ konzipiert und veröffentlicht. Damit haben wir endlich mehr Licht t in die Zeit der Verfolgung und Diskriminierung schwuler Männer und lesbischer Frauen in Hessen in der Nachkriegszeit gebracht.

 

Daran arbeiten wir:

Mit dem Netzwerk Antidiskriminierung werden wir im Laufe des Jahres Beratungsstellen vor Ort schaffen, an die sich von Diskriminierung betroffene Bürgerinnen und Bürger wenden können. Ebenso bauen wir das Netzwerk LSBT*IQ als Anlaufstelle für die LSBT*IQ-Community aus. Für beide Netzwerke sollen Stellen in Nord-, Mittel- und Südhessen und dem Rhein-Main-Gebiet geschaffen werden. Außerdem werden wir den Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt  weiter umsetzen. Dafür stehen 1,1 Millionen Euro bereit.

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