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30.05.2010

FAS-Interview mit Roland Koch - Geschichtsklitterung: Koch als Opfer der eigenen Partei

Mit großer Verwunderung hat die GRÜNE Landtagsfraktion auf das heutige Interview von Roland Koch in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung reagiert. „So bemerkenswert die Art seines Rücktritts am Dienstag war, so peinlich und sachlich falsch ist der heutige Versuch, sich als Opfer von üblen Machenschaften in der eigenen Partei darzustellen“, kommentiert der parlamentarische Geschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Mathias Wagner, die Äußerungen von Roland Koch. Er hatte gegenüber der FAS gesagt: „Ich wurde in den Dschungel der Spendenaffäre hineingezerrt und habe etwas übernommen, was ich hinten und vorne nicht übersehen konnte. … Der Preis ist ein Image, das ich nie im Leben haben wollte„.

„Roland Koch kämpft um die Bewertung seiner Amtszeit als Ministerpräsident. Das ist legitim. Geschichtsklitterung sollte er allerdings nicht betreiben. Niemand hat ihn in der CDU-Spendenaffäre gezwungen, die Öffentlichkeit zu täuschen und zu belügen. Niemand hat ihn gezwungen, sich bis zum heutigen Tag schützend vor Manfred Kanther als Drahtzieher der Spendenaffäre zu stellen. Roland Koch ist nicht das Opfer der Spendenaffäre. Er hat mit seinem Verhalten in der Spendenaffäre maßgeblich zum Vertrauensverlust in seine Person und leider auch in die Politik insgesamt beigetragen“, kommentiert Mathias Wagner.


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