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18.12.2012

Schienenverkehr in Hessen - GRÜNE: Rentsch muss Ramsauer in die Pflicht nehmen

Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) auf, den Erosionsprozess von hessischen Projekten im Schienenverkehr zu stoppen. Laut „Der Spiegel“ ist die Realisierung zahlreicher hessischer Großprojekte wegen fehlender Finanzierung in Gefahr, darunter die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim, die Nordmainische S-Bahn und der Streckenausbau der S-Bahn Frankfurt-Bad Vilbel-Friedberg. „Verkehrsminister Rentsch muss sich dringend für die Schienenausbauvorhaben in Hessen einsetzen und bei Verkehrsminister Ramsauer vorstellig werden“, fordert die verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Karin Müller.

„Insgesamt fehlen für die hessischen Projekte, die im Spiegel-Artikel aufgeführt sind, 4,4 Milli-arden Euro. Es kann nicht sein, dass alleine durch Stuttgart 21 zum derzeitigen Stand fast 7 Milliarden vergraben werden und dafür andere, wirklich notwendige Projekte nicht realisiert werden können“, kritisiert Müller. DIE GRÜNEN fordern Rentsch auf, sich für die dringend finanziell anzustoßenden Schienenausbauvorhaben in Hessen wie die Regionaltangente West oder die Nordmainische S-Bahn einzusetzen und bei seinem Kollegen in Berlin Druck zu machen.

„Für die teuerste Autobahn der Welt, die A44 die für ca. 64 Kilometer voraussichtlich 1,8 Milli-arden Euro kosten wird, ist genug Geld vorhanden. Für eine wirklich nachhaltige Verkehrspolitik durch Förderung der Schieneninfrastruktur bleibt nichts mehr übrig.“


Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

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