Katy Walther, Sprecherin für Verkehr der GRÜNEN Landtagsfraktion:
„Das Landesticket ist ein Erfolg. Jeder zehnte Landesbedienstete hat ein Auto abgeschafft und der Anteil der Wege, die Mitarbeiter*innen des Landes mit dem ÖPNV zurücklegen hat sich auf 30 Prozent verdoppelt. Dies feierte auch die Landesregierung in der Plenarsitzung im Februar, verbunden mit vollmundigen Bekenntnissen. Man wolle das Landesticket ‚verstetigen‘, es ‚fortführen‘ und ‚bewahren‘. Allesamt Lippenbekenntnisse, wie jetzt deutlich wird. Denn in den Tarifverhandlungen äußert sich die Landesregierung nun ganz anders: Laut Verdi hat die Landesregierung das Ticket als ‚kostspielig‘ bezeichnet und signalisiert, man wolle, dass sich die Landesbediensteten an den Kosten beteiligen. Damit würden sie aber doppelt bezahlen, da sie bereits bei der Einführung des Tickets auf einen Teil ihrer Entgeltsteigerung verzichtet haben. Es kündigt sich mal wieder ein Wortbruch von CDU und SPD an, diesmal gegenüber den Landesbediensteten. Wir fordern, das Landesticket in seiner jetzigen Form zu erhalten, damit Vertrauen erhalten und das Land Hessen ein attraktiver Arbeitgeber bleibt.“
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
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