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25.06.2020

GRÜN SPRICHT: Fördermittel für Beratungsstelle gegen Rassismus stehen bereit

Lukas Schauder, Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion für Extremismusprävention, Demokratieförderung und Justizvollzug:

 

„Das Bundesfamilienministerium stellt für das Land Hessen im Kontext „Beratung nach dem rassistischen Anschlag von Hanau“ einmalig 50.000 Euro Sonderfördermittel zur Verfügung. Diese Mittel wurden bereits durch das Land Hessen beantragt. Sobald der Bewilligungsbescheid vorliegt, können die Mittel von der Beratungsstelle Response der Bildungsstätte Anne Frank beim Demokratiezentrum Marburg abgerechnet werden.  Insbesondere Träger der Opferberatung und der Opferhilfen sollen mit diesen Mitteln unterstützt werden. Sie können zum Beispiel für Honorare oder andere erste Maßnahmen, die vor Ort zur Aufarbeitung der Tat erforderlich sind, verwendet werden. Auch die Abgeltung von Personalkosten wäre durch entsprechende Umschichtungen der sonstigen Fördergelder möglich. Das Hessische Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE) und das Demokratiezentrum beraten die Träger bei dieser – wie auch bei allen anderen Förderfragen – gerne. Das ist das übliche Verfahren, wenn der Bund Gelder zur Verfügung stellt.

 

Darüber hinaus hat die Beratungsstelle Response der Bildungsstätte Anne Frank im laufenden Jahr eine erhebliche Aufstockung der Fördermittel um 100.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr erfahren, sodass Bund und Land gemeinsam nunmehr Fördermittel in Höhe von 530.000 Euro bereitstellen. 350.000 Euro sind davon Landesmittel, 180.000 Euro Bundesmittel.“


Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Lisa Uphoff
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