„Die Alarmsignale für die Landesregierung als Mehrheitsgesellschafter des Kassel Airport sollten mittlerweile lauter dröhnen als jede Flugzeugturbine. Dass von CDU und SPD hier trotzdem demonstrativ weggeschaut wird, versteht niemand. Der Flughafen kostet den Steuerzahler Millionen, ist aber am Markt spätestens jetzt als komplett gescheitert zu bewerten: Bozen, Sylt und Usedom, das ist der komplette reguläre Sommerflugplan des Kassel Airport in Calden. Unseriöse Fluglinien, die sich in wirren Pressestatements verlieren, anstatt Flüge durchzuführen, geben dem ohnehin ramponierten Image des Herzensprojekts der Landesregierung den Rest. Wir werden bei der Landesregierung parlamentarisch nachfragen, welche Geschäftsbeziehungen des Flughafens zu Fischer bestehen und ob hier Gelder als Anreiz geflossen sind. Wir erwarten eine schnelle Antwort und erneuern unsere Forderung: Der Flughafen gehört noch heute auf einen unabhängigen, kritischen Prüfstand.“
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
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