Kinderbetreuung besser gefördert

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Kinderbetreuung besser gefördert

Die Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung sind gewachsen: Mehr Plätze auch für Kinder unter drei Jahren, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Inklusion von Kindern mit Behinderung zählen zu den größten Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Wir haben in unserer Regierungszeit erreicht, dass die Qualität der Betreuung verbessert, die Kita-Plätze ausgebaut werden und wir in die Beitragsfreiheit einsteigen.

 

Dreiklang für mehr Plätze, Beitragsfreiheit…

Wir wollen, dass Kinder gut betreut werden. Eltern sollen ihre Kinder in guten Händen wissen und ein gutes Angebot an Kitas vor Ort finden. Dafür haben wir die Kommunen bereits bisher mit 460 Millionen Euro im Jahr unterstützt.
Wir wollen die Familien zusätzlich entlasten und stellen den Kindergartenbesuch beitragsfrei, für sechs Stunden am Tag, für alle Kinder ab drei Jahren. Ab dem Kindergartenjahr 2018/2019 werden die Familien dadurch mit bis zu 5.000 Euro pro Kind über die gesamte Kindergartenzeit entlastet, denn so hoch sind die Beträge in manchen Kommunen. Diese Beitragsfreiheit fördern wir als Land im Doppelhaushalt 2018/2019 mit zusätzlichen 440 Millionen Euro.
… und für bessere Qua

 

… und für bessere Qualität

Doch zum GRÜNEN Dreiklang in der Kinderbetreuung gehört noch mehr: Wir wollen jede Kita darin unterstützen, eine bessere Betreuung für die Kinder anzubieten. Dabei wissen die engagierten Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas selbst am besten, was sie am meisten brauchen– ob das nun mehr Fachkraftstunden, mehr Material oder fachspezifische Fortbildungen sind. Für diesen Qualitätsausbau stehen im Doppelhaushalt 2018/19 zusätzliche 50 Millionen bereit, von 2020 an fließen sie jährlich. Zusätzlich gibt es 86 Millionen Euro des Bundes für den Ausbau von Kita-Plätzen. Mit dem Doppelhaushalt schaffen wir Ausbau, Qualitätssteigerung und Beitragsfreiheit gleichzeitig.
Damit es künftig genug Erzieherinnen und Erziehern gibt, erarbeitet eine neue Stabsstelle im Sozialministerium gezielte Vorschläge. Dabei kommen neue Ausbildungsmodelle mit betrieblichen Anteilen in Frage. Außerdem wurden die Ausbildungskapazitäten enorm gesteigert.

 

Inklusion und Integration in der Kita

Wir haben mit niedrigschwelligen Angeboten für eine bessere Integration von Kindern aus Flüchtlingsfamilien gesorgt und die Kitas bei den Personal- und Sachkosten stärker unterstützt. Außerdem unterstützen wir ein Forschungsvorhaben zur Integration von Vorschulkindern, die noch kein oder nur wenig Deutsch sprechen.
Kinder mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam spielen und gemeinsam aufwachsen, denn das nutzt ihnen allen. Wir haben für die gemeinsame Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen bis 2019 zehn Millionen Euro jährlich zusätzlich in den Haushalt eingestellt.

Kinderrechte mit einer eigenen Beauftragten gestärkt

Kinder und Jugendliche haben ein Recht, unbeschwert aufzuwachsen und sich zu entwickeln. Wir haben erstmals in Hessen eine unabhängige Beauftragte des Landes für Kinder- und Jugendrechte eingesetzt, um die Rechte von Kindern und Jugendlichen bekannt zu machen. Sie wird in einem partizipativen Prozess eine Hessische Kinderrechtscharta erarbeiten. Damit setzen wir einen weiteren Teil der UN-Kinderrechtskonvention in Hessen um.

 

Das haben wir vor:

Wir wollen weiter an einer guten Kinderbetreuung arbeiten. Dafür wollen wir mehr Personal in den Kitas und Kindergärten ermöglichen.
Wir wollen weiterhin in den Ausbau von Plätzen investieren, damit alle Familien ein gutes Angebot vorfinden. Hessen soll eine Vorreiterrolle einnehmen, wenn es darum geht, den von der neuen Bundesregierung angekündigten Rechtsanspruch auf Grundschulkinderbetreuung bis 2025 in Hessen umzusetzen.
Außerdem wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der Übergang von Kindergärten zu Grundschulen für Kinder und Eltern nahtlos gelingt. Dazu sollen die Einrichtungen Tandemvereinbarungen schließen.
Wir werden die Hessische Kinderrechtscharta dahingehend analysieren, welche Schritte für eine bessere Verwirklichung der Rechte von Kindern und Jugendlichen notwendig sind und diese dann umsetzen.

 

 

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