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16.09.2013

In Hessen anders als in Bayern Wechselstimmung: GRÜNE werden sich auf Kernthemen Energie, Bildung- und Betreuungsgarantie sowie Schulfrieden konzentrieren – Keine Stimme verschenken

Einen Tag nach der Landtagswahl in Bayern sehen die hessischen GRÜNEN große Unterschiede zwischen beiden Landtagswahlen, denn alle Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der hessischen Wählerinnen und Wähler mit der Schwarz-Gelben Landesregierung unzufrieden sei und den Wechsel wollten. „Diese Unzufriedenheit mit der Landesregierung und damit auch diese Wechselstimmung gab es in Bayern nicht, und deshalb sind wir zuversichtlich, dass es am Sonntag in Hessen mit dem Wechsel klappt. Wir werden um jede Stimme kämpfen, und die Bürgerinnen und Bürger verstärkt auf unsere zentralen Themen Energiewende, Schulfrieden mit echter Wahlfreiheit und Bildungs- und Betreuungsgarantie hinweisen. Wir wissen, wo die Menschen der Schuh drückt, und wir sollten uns auch auf Bundesebene auf unsere Kernthemen konzentrieren“, sagt der Spitzenkandidat der hessischen GRÜNEN; Tarek Al-Wazir.

„Gerade nach den Breitseiten von Schwarz-Gelb am Wochenende gegen die Energiewende werden wir deutlich machen, dass CDU und FDP der Energiewende den Garaus machen werden, falls sie an der Regierung bleiben. Wir sind uns mit 93 Prozent der Bevölkerung einig, die eine schnellere Energiewende wollen. Und wir haben hier in Hessen auch die Konzepte, sie umzusetzen. Die Energiewende muss vor Schwarz-Gelb gerettet werden. Gerade junge Familien haben oft ein großes Problem, was die Betreuung ihrer Kinder angeht, sobald sie in die Grundschule kommen. Hier haben wir im Gegensatz zu Schwarz-Gelb mit unserer Bildungs- und Betreuungsgarantie ein tragfähiges Konzept vorgelegt. Und schließlich wollen wir mit unserem Angebot zum Schulfrieden erreichen, dass es endlich um die bestmögliche individuelle Förderung der Kinder geht und nicht darum, welches Schild neben der Türklingel der Schule angebracht ist.

DIE GRÜNEN appellieren an alle Wählerinnen und Wähler sich gut zu überlegen, wem sie ihre Stimme geben und sie nicht an Parteien zu verschenken, die dem nächsten Landtag nicht mit Sicherheit angehören werden. „Außer in Hessen ist die Linkspartei in keinem westdeutschen Flächenland mehr vertreten, gestern hat sie in Bayern 2 Prozent erreicht und die Umfragen für Hessen zeigen, dass Linkspartei und Piraten nach dem 22. September mit größter Wahrscheinlichkeit auch im Hessischen Landtag nicht vertreten sein werden. Wer den Wechsel will, soll seine Stimme nicht verschenken, denn sonst wacht er am Ende mit Bouffier und Hahn wieder auf“, so Tarek Al-Wazir.

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