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21.08.2013

HR-Umfrage infratest dimap - GRÜNE: Bouffiers Versteckspiel hinter Merkel geht nicht auf – Hessen unterscheiden zwischen Bund und Land – Wechsel möglich

Als „äußerst bemerkenswert“ haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Doppel-Umfrage zu den Wahlabsichten der Hessinnen und Hessen bei der Bundes- und Landtagswahl bezeichnet. „Die Bürgerinnen und Bürger machen einen deutlichen Unterschied zwischen der Bundes- und der Landtagswahl. GRÜNE und SPD schneiden bei der Umfrage zur Landtagswahl sechs Prozentpunkte besser ab als bei der Bundesumfrage und Schwarz-Gelb drei Prozentpunkte schlechter. Im Ergebnis gibt es eine – wenn auch knappe – Mehrheit für den Regierungswechsel in Hessen. Die Taktik von Volker Bouffier, sich hinter Angela Merkel verstecken zu wollen, geht nicht auf. Hessen wählt den Wechsel“, so der Wahlkampfmanager der GRÜNEN, Kai Klose.

Mit den prognostizierten 14 Prozent würden die GRÜNEN das beste Ergebnis erzielen, das sie jemals bei einer Landtagswahl hatten. „Das reicht uns aber nicht. Wahlen in Hessen sind immer knapp. Deshalb wollen wir in den nächsten 32 Tagen nochmal eine deutliche Schippe drauflegen. Die Wahlen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben gezeigt, dass die Ablösung von Schwarz-Gelb nur mit starken GRÜNEN möglich sein wird.“

Die Zahlen machen nach Auffassung der GRÜNEN aber auch deutlich, dass für den Wechsel in Hessen keine Stimme verschenkt werden dürfe. „Die Umfrage ist knapper, als sie sein müsste. Wer den Wechsel will, sollte Parteien wählen, die dem Landtag auch sicher angehören werden. Sonst können am Ende doch die entscheidenden Stimmen für die Ablösung der Regierung Bouffier/Hahn fehlen“.

Schwarz-Gelb habe keine Vorstellungen für Hessens Zukunft. „Das spüren auch die Bürgerinnen und Bürger. Wir werden unsere Konzepte für ein modernes und zukunftsfähiges Hessen noch deutlicher herausstellen, so dass die Wähler die klare Entscheidung zwischen inhaltsleeren Sprechblasen und durchdachten Konzepten haben. Je mehr sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Wahlentscheidung auseinandersetzen, desto stärker werden sie erkennen, dass CDU und FDP keinerlei Vorschläge für Hessens Zukunft haben.“

DIE GRÜNEN unterstreichen, dass sie sich für eine echte Energiewende einsetzen, damit Hessen beim Ausbau der erneuerbaren Energien nicht länger Schlusslicht unter den Flächenländern ist. „Wir werden die Bildungs- und Betreuungsgarantie verwirklichen, damit alle Grundschulkinder von 7.30 Uhr bis 17 Uhr ein verlässliches Angebot erhalten. Wir machen uns für den Schulfrieden stark und setzen uns dafür ein, dass Politik wieder transparent und nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger regiert wird. Nicht zuletzt zeigen die Zahlen, dass wir mit Tarek Al-Wazir ein über die Grünen-Anhängerinnen und Anhänger  hinaus anerkanntes personelles Angebot machen.“

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