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22.04.2013

GRÜNE: Nach Beuths Logik erhielten Bouffier, Puttrich und Kühne-Hörmann keine überzeugenden Wahlergebnisse

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werfen der CDU vor, aus lauter Panik vor einer Wahlniederlage im September mit immer absurderen Behauptungen wild um sich zu schlagen. Dabei würden die CDU-Oberen noch nicht einmal bemerken, dass sie mit ihren Attacken auf die GRÜNEN die eigenen Leute treffen. DIE GRÜNEN beziehen sich damit auf die Behauptung des CDU-Generalsekretärs Beuth vom Wochenende, Angela Dorn habe mit einem Ergebnis von 82 Prozent die Basis nicht überzeugen können.

„Wie absurd diese Behauptung ist, zeigt sich daran wenn man dieses Ergebnis mit den Ergebnissen von Vorstandswahlen bei der CDU vergleicht. So wurden Umweltministerin Puttrich mit 82,4 Prozent und Eva Kühne-Hörmann mit 80,3 Prozent zu stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Nach Beuthscher Logik vertraut die CDU-Basis weder Frau Puttrich noch Frau Kühne-Hörmann“, stellt der Politische Geschäftsführer der GRÜNEN, Matthias Münz fest.  DIE GRÜNEN verweisen darauf, dass die hessische CDU in der ihr eigenen Logik Enthaltungen bei Abstimmungen immer als ungültige Stimmen zählt und die Prozente des Endergebnisses dann nur von den gültigen Stimmen errechnet. „Nach diesem Verfahren liegen die Ergebnisse  von Puttrich und Kühne-Hörmann sogar deutlich unter dem von Angela Dorn.

Süffisant weisen DIE GRÜNEN darauf hin, dass Volker Bouffier auf dem 25. Parteitag der CDU auch „nur“ mit 83,4 Prozent der Stimmen zum stellvertretenden Parteichef gewählt wurde. „Das war offensichtlich auch kein Vertrauensbeweis, und jetzt wissen wir auch, warum sich Bouffier so selten in der bundesweiten Öffentlichkeit zu Wort melden. Wir GRÜNE brauchen bei einer demokratischen Wahl keine SED-Ergebnisse um geschlossen in  den Wahlkampf zu ziehen. Auch nach diesem Wochenende ist klar, dass wir uns auf allen Ebenen zusammen dafür einsetzen, dass das erschöpfte und verbrauchte Schwarz-Gelb abgewählt wird.“

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