Hans-Jürgen Müller, Sprecher für Wald der GRÜNEN Landtagsfraktion, zur gestrigen Anhörung zur Änderung des Hessischen Waldgesetzes:
„Die Anhörung hat unsere Befürchtung bestätigt: CDU und SPD bauen den Schutz der hessischen Wälder ab und geben der Kettensäge wieder Vorrang. Besonders deutlich wird das beim Bannwald. Dieser galt bisher als unantastbar – eine Lehre aus Zeiten massiver Eingriffe wie dem Flughafenausbau in Frankfurt. Dieses Prinzip wird jetzt aufgeweicht: Künftig kann selbst Bannwald gerodet werden, wenn andere Interessen höher gewichtet werden. Auch bei der Ersatzaufforstung gehen CDU und SPD den falschen Weg. Statt verbindlich neuen Wald zu schaffen, soll künftig ein Griff ins Portemonnaie ausreichen. Gerade in Zeiten von Klimakrise und Hitzesommern brauchen wir mehr Wald als Klimaschützer und Erholungsraum.“
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