Kaya Kinkel, Sprecherin für Wirtschaft und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Landtagsfraktion:
„Das Ende des Lokomotivbaus nach knapp 180 Jahren ist ein herber Verlust für den Industriestandort Kassel. Für die Beschäftigten bei Alstom sind das niederschmetternde Nachrichten, doch immerhin gibt es eine Perspektive für den Standort. Jetzt brauchen sie aber möglichst schnell Klarheit darüber, unter welchen Bedingungen sie tatsächlich von Rheinmetall übernommen werden.
Die angekündigte Übernahme wirft ein völlig neues Licht auf die vollmundige Ankündigung der schwarz-roten Landesregierung: Erst vor kurzem hat sie Rheinmetall 25 Millionen Euro Fördermittel für die Schaffung von 1.000 Arbeitsplätzen versprochen. Nach der heutigen Nachricht bleiben von den 1.000 angekündigten neuen Arbeitsplätzen nicht mehr viele übrig. Damit stellt sich umso dringender die Frage, wofür das Land eigentlich bis zu 25 Millionen Euro Fördergeld bereitstellt? Im Wirtschaftsausschuss konnte Minister Mansoori schon nicht erklären, was die Millionen konkret bezwecken. Jetzt muss die schwarz-rote Landesregierung erklären, wie viele neue Arbeitsplätze tatsächlich neu entstehen und welchen Nutzen die 25 Millionen Euro Landesgeld haben.“
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