Nina Eisenhardt, wissenschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion:
„Das ist eine Klatsche für die Hochschulpolitik von SPD-Minister Gremmels und die gesamte schwarz-rote Landesregierung: Im aktuellen Ministerranking des Deutschen Hochschulverbands (DHV) liegt Wissenschaftsminister Gremmels zum zweiten Mal in Folge auf dem letzten Platz. So haben die vom DHV befragten hessischen Wissenschaftler*innen Gremmels in der diesjährigen Online-Umfrage zur Eignung für das Amt als Wissenschaftsminister*in lediglich eine Note von durchschnittlich 4,53 (von 1 bis 6) ausgestellt. Damit hat sich seine Bewertung des Vorjahres noch einmal deutlich verschlechtert (3,85). Über 80 Prozent der Befragten halten ihn für einen schlechten Wissenschaftsminister, 25 Prozent sogar für ‚die denkbar schlechteste Besetzung‘. Auch wenn dieses Ergebnis vor dem Hintergrund der massiven Kürzungen an unseren Hochschulen wenig überrascht, sollte der Minister dieses Ergebnis als Warnschuss begreifen: Er sollte endlich anfangen, sich in der Landesregierung ernsthaft für die Interessen der rund 55.000 Beschäftigten und 250.000 Studierenden an Hessens Hochschulen einzusetzen. Zukunftsinvestitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung müssen eine Priorität für Hessen sein.“
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