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20.10.2026

Kürzungspläne an der Goethe Universität Frankfurt

Massive Folgen der Kürzungspolitik von CDU und SPD

Nina Eisenhardt, hochschulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, anlässlich der Presseberichterstattung zu Strukturreformen an der Universität Frankfurt:

„Die Auswirkungen des Kürzungshochschulpaktes werden an der Goethe Universität jetzt konkret. Nach der Streichung von Studienplätzen müssen nun über 60 Professuren wegfallen. Das wird zwangsläufig zu weiteren Einschnitten im Studienangebot und zu mehr Arbeitsbelastung für das wissenschaftliche Personal führen.

Die Universität verbindet die Einsparungen mit einer Strukturreform, die sie zukunftsfest aufstellen und Kooperationen und Synergien stärken soll. Darüber nachzudenken, wie man Strukturen effizienter gestaltet, ist richtig. Doch Kürzungen sind etwas anderes als Strukturreformen und sie erschweren diese zusätzlich: Wie das Präsidium selbst festhält, kostet eine Transformation Ressourcen. Wer sie, wie die Landesregierung, unter massivem finanziellem Druck erzwingt, gefährdet ihren Erfolg.

Auch die jüngsten Berichte über Kürzungen bei Promovierendenstellen an der Hochschule Darmstadt zeigen, wie unverantwortlich die Politik von CDU und SPD ist. Sie schaden damit dem Hochschul-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort Hessen. Der Hochschulpakt sieht vor, dass für 2028 die Finanzierung nachverhandelt werden kann. Dieses Versprechen muss die Koalition im nächsten Jahr einlösen.“


Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Lisa Uphoff
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