Miriam Dahlke, Parlamentarische Geschäftsführerin, zum Setzpunkt der GRÜNEN im Septemberplenum:
„Hessen hat diesen Sommer beispiellose Hitzewellen erlebt. Alle Erhebungen zeigen, dass Hitze längst nicht mehr die Ausnahme, sondern unsere neue klimatische Realität ist. Laut Schätzungen des Robert-Koch-Instituts beklagt Hessen bereits 1.650 Hitzetote im laufenden Jahr, unsere Gesundheitsstrukturen und Rettungsdienste waren an der Belastungsgrenze und mancherorts darüber hinaus.
Wir sind in Hessen nicht ausreichend auf diese Hitzewellen vorbereitet. Politisches Taktieren ist vor diesem Hintergrund völlig unangebracht. Wir fordern die Landesregierung deshalb mit unserem Setzpunkt auf, ein Sofortprogramm für Hitzeschutz aufzulegen.
Schwarz-Rot muss gezielt Investitionen für den Schutz vulnerabler Gruppen bereitstellen. Kitas, Schulen, Altenheime und Krankenhäuser dürfen mit den extremen Temperaturen nicht länger allein gelassen werden – sie benötigen konkrete finanziell abgesicherte Mittel für wirksame Hitzeschutzmaßnahmen vor Ort. Anstatt die Augen vor der Realität zu verschließen, das Klimagesetz auszuhöhlen und die Kommunen bei der Anpassung im Stich zu lassen, muss die Landesregierung den Hitzeschutz jetzt zur obersten Priorität machen. In einer solchen Krise ist entschlossenes Handeln gefragt, um Gesundheit und Leben der Menschen in unserem Land zu schützen. Hitzeschutz ist Menschenschutz.“
Unseren Antrag finden Sie hier: https://t1p.de/vo9w1.
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
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