Inhalt

Fraktionschef Mathias Wagner auf Sommertour 2016: Von der Yakweide durch das Hanflabyrinth in den Öko-Weinberg: „Hessen wird GRÜNER und gerechter“

In einer Woche der Sommerferien hat sich der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landtag, Mathias Wagner, einige Beispiele angesehen, wie GRÜN wirkt. In der Woche vom 15. bis 19. August war er in ganz Hessen unterwegs und hat dabei auch Anregungen für die weitere Arbeit in der Landespolitik gesammelt. „Ich finde es wichtig, mir vor Ort anzuschauen, wie die landespolitischen Beschlüsse aus Wiesbaden umgesetzt werden. Und ich bin froh, nach dieser spannenden Woche sagen zu können: Man merkt vielen Städten und Gemeinden an, dass Hessen grüner und gerechter wird. Das ist auch dem großartigen Engagement vieler haupt- und ehrenamtlicher GRÜNER Kommunalpolitikerinnen und -politiker zu verdanken“, erklärte Wagner. Viele GRÜNE aus Kreisverbänden und Kreistags-Fraktionen sowie aus den Städten und Gemeinden nutzten die Besuche, um sich mit Wagner über ihre Anliegen und die Arbeit der GRÜNEN auf Landesebene auszutauschen.
 
Montag: Nachhaltige Landwirtschaft mit Yaks und Zeppelingärten für die Stadt

Mathias Wagner (links) begutachtet mit Landwirt Jan Rüffer (rechts) die Yak-Herde des Biolandhofs. Bild: Grüne

Mathias Wagner (links) begutachtet mit Landwirt Jan Rüffer (rechts) die Yak-Herde des Biolandhofs. Bild: GRÜNE

Am Montag informierte sich Wagner beim Bioland Yak-Hof in Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis. „Der Yak-Hof der Familie Rüffer ist ein gutes Beispiel für eine moderne ökologische Landwirtschaft, die den Menschen und ihrer Umwelt gleichermaßen nutzt“, betonte Wagner. Anschließend besuchte er die Urban-Gardening-Initiative „Zeppelingärtner“ des Umweltzentrums Fulda, dessen Arbeit Alja Epp-Naliwaiko vom Vorstand des Fördervereins Kultur und Umweltbildung e. V. erläuterte.
 
Dienstag: „Irrwege ins gute Leben“, Projekte für Langzeitarbeitslose und Bienenweiden
Am Dienstag irrte Wagner mit der für Gießen zuständigen GRÜNEN Landtagsabgeordneten Eva Goldbach und Schuldezernentin Dr. Christiane Schmahl durch das Hanflabyrinth Wettenberg. „Der Erlebnisparcours ,Irrwege ins gute Leben‘am Badesee Launsbach thematisiert so unterhaltsam wie lehrreich die ,Grenzen des Wachstums‘“, so Wagner. In Wetzlar informierte er sich gemeinsam mit Umweltdezernent Norbert Kortlüke über die Arbeit des Internationalen Bundes (IB) für Langzeitarbeitslose. „Um Langzeitarbeitslose wieder an einen regulären Arbeitsplatz heranzuführen, unterstützt die Landesregierung Projekte wie das in Wetzlar über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 10 Millionen Euro.“ In Wiesbaden ging es um die Aktion „Wiesbaden summt!“, ein „eine im Wortsinn blühende Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichem Naturschutz und kommunaler Verwaltung“, wie Wagner sagt, der selbst in Wiesbaden lebt, „ich freue mich schon auf den ersten Honig von städtischen Blumenwiesen.“

Das Hanflabyrinth des Vereins Motivés will Schulklassen, Jugendgruppen und andere Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken über die Vision einer Postwachstumsgesellschaft anregen. Im Bild zu sehen sind (v.l.n.r.) Lucas Beckhaus (Motivés), Dietrich Schulze Horn (GRÜNE Wettenberg), Landtagsabgeordnete Eva Goldach (GRÜNE), Fraktionsvorsitzender Mathias Wagner (GRÜNE), Dr. Christiane Schmahl (GRÜNE Gießen), Hanne Weiße (GRÜNE Wettenberg), Motivés Teamerin Jacqueline Krause und Ann-Marie Weber(Motivés). Bild: Grüne

Das Hanflabyrinth des Vereins Motivés über die Vision einer Postwachstumsgesellschaft anregen. Im Bild zu sehen sind (v.l.n.r.) Lucas Beckhaus (Motivés), Dietrich Schulze Horn (GRÜNE Wettenberg), Landtagsabgeordnete Eva Goldach (GRÜNE), Fraktionsvorsitzender Mathias Wagner (GRÜNE), Dr. Christiane Schmahl (GRÜNE Gießen), Hanne Weiße (GRÜNE Wettenberg), Motivés Teamerin Jacqueline Krause und Ann-Marie Weber(Motivés). Bild: Grüne


 
Mittwoch: „Streuobstwiesenrettern“ und bürgerschaftliches Engagement gegen Rechts
Am Mittwoch ließ sich Wagner in Bensheim erklären, wie aufwändig das Sammeln von Fruchtproben und das Kartieren von Obstbäumen sind.
mathias-wagner-im-gespraech-mit-christopher-willing

(v.l.n.r.) Ulrich Hernmark (Architekt der Synagoge), Jutta Inauen (Jugendwerkstatt Felsberg), Christopher Willing (Verein Synagogue Center Felsberg), Anette Willing (Verein Synagogue Center Felsberg), Mathias Wagner (MdL) sowie Hans Poth (Stadtrat der Stadt Felsberg). Bild: GRÜNE

„Die ,Streuobstwiesenretter‘ des Naturschutzvereins Einhausen gehören zu den ersten Gewinnerprojekten der neuen hessischen Umweltlotterie GENAU – eine verdiente Belohnung für eine wichtige Arbeit“, erklärte Wagner. In Darmstadt informierte er sich über „Bunt ohne Braun – Bündnis gegen Rechts im Landkreis Darmstadt-Dieburg“. Dessen Arbeit sei „ein hervorragendes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement gegen Rassismus und Hass“, so Wagner.
 
Donnerstag: Synagoge Felsberg, Naturschutzgebiet Dönche, Staatsdomäne Frankenhausen
Am Donnerstag besuchte Wagner in Nordhessen das Synagogue Center Felsberg und erfuhr mehr über die geplante Sanierung der Synagoge. Bei einem Spaziergang mit Rainer Worbes von der Bürgerinitiative Nordshausen/Dönche und dem GRÜNEN Umweltdezernenten von Kassel, Christof Nolda, sahen sich Wagner und die für Kassel zuständige GRÜNE Landtagsabgeordnete Karin Müller das Naturschutzgebiet Dönche an. „Das Schutzgebiet ist von einzigartigem Wert für die Menschen in Kassel ebenso wie für die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen“, so Wagner. Am Nachmittag ließ Wagner sich auf der Staatsdomäne Frankenhausen im Landkreis Kassel Forschung zu ökologisch und sozial nachhaltiger Landwirtschaft erklären.

Naturschutzgebiet Dönche in Kassel: (v.l.n.r.) Dieter Schorbach (Hessenforst), Rainer Worbes (BI Nordhausen/Dönche)‎, Uta Sarrazin (Umwelt- und Gartenamt Kassel), Karin Müller (MdL), Corinne Dahlhaus (GRÜNE Korbach), Mathias Wagner (MdL), Christof Nolda (GRÜNE) , Dieter Beig (Fraktionsvorsitzender GRÜNE Kassel), Boris Mijatovic (Parteivorsitzen GRÜNE Kassel) sowie Kalle Grosskurth (GRÜNER Ortsbeirat Nordshausen).

Naturschutzgebiet Dönche in Kassel: (v.l.n.r.) Dieter Schorbach (Hessenforst), Rainer Worbes (BI Nordhausen/Dönche)‎, Uta Sarrazin (Umwelt- und Gartenamt Kassel), Karin Müller (MdL), Corinne Dahlhaus (GRÜNE Korbach), Mathias Wagner (MdL), Christof Nolda (GRÜNE) , Dieter Beig (Fraktionsvorsitzender GRÜNE Kassel), Boris Mijatovic (Parteivorsitzender GRÜNE Kassel) sowie Kalle Grosskurth (GRÜNER Ortsbeirat Nordshausen).


 
Freitag: Modernes Wohnen in Frankfurt, Wohnungslosenhilfe und Ökowein in Eltville
Am Freitag besuchte Wagner Projekte für gemeinschaftliches Wohnen auf dem Naxosgelände in Frankfurt. Solche Initiativen geben „spannende Antworten auf Fragen, die der demografische Wandel und gesellschaftliche Veränderungen in der Stadt aufwerfen“, so Wagner. Im Anschluss informierte er sich bei der Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Groß-Gerau: „Die Wohnungslosenhilfe kümmert sich um Menschen, die fast alles verloren haben – vielleicht sollten wir uns öfter daran erinnern, dass wir alle unversehens in Situationen geraten können, in denen wir Hilfe brauchen.“ Zum Ausklang der Sommertour ließ sich Wagner bei seinem Besuch des Öko-Weinguts Hirt-Albrecht in Eltville das fast 100 Jahre alte Gut zeigen, das schon seit 1985 ökologisch bewirtschaftet wird. „Als Weintrinker weiß ich es zu schätzen, dass Ökowinzer wie Michael Albrecht sich sehr intensiv um ihre Pflanzen und die Natur kümmern – so viel Sorgfalt führt meistens auch zu einem sehr aromatischen Wein“, so Wagner.

Kanal Grüne Hessen auf youtubeGRÜNE Hessen auf FacebookGRÜNE Hessen auf Instagram