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Sommertour 2014

GRÜN wirkt! Hessen wird grüner und gerechter

Nach einem halben Jahr Regierungsbeteiligung in Hessen nehmen erste Erfolge GRÜNER Politik konkrete Gestalt an. Hessen wird grüner und gerechter. Auf einer kleinen Sommertour hat sich der Fraktionsvorsitzende Mathias Wagner einige Beispiele angesehen, an denen sichtbar wird, wie GRÜN wirkt. Hier eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Stationen.


Station I:
Windenergiepark Heidenrod

Die Windkraftanlage ist ein gutes Beispiel für die Energiewende, wie GRÜNE sie sich vorstellen: dezentral, kommunal und unter starker Beteiligung der Bevölkerung. Die Gemeinde Heidenrod und die zum Teil in kommunalem Besitz befindliche Süwag mit Sitz in Frankfurt arbeiten hier zusammen, das trägt dazu bei, die Wertschöpfung in der Region zu halten und so die Akzeptanz der Windkraft zu steigern. Wenn die Anlage in Betrieb ist, sollen sich die Bürger Heidenrods beteiligen können; die Einnahmen aus dem Strom sollen außerdem helfen, die Gemeindefinanzen zu sanieren. Auch deshalb haben sich die Bürger Heidenrods mit überwältigender Mehrheit für das Vorhaben ausgesprochen. Bürgermeister Volker Diefenbach (SPD) argumentierte, die waldreiche Gemeinde wisse, dass sie einige wenige Bäume opfern müsse, um ihren Teil zur Energiewende beizutragen und so dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen – denn andernfalls ist der gesamte Waldbestand gefährdet. Mit von der Partei bei Wagners Besuch waren Udo Zindel, Geschäftsführer der Windenergiepark Heidenrod GmbH, Dirk Gerber, Geschäftsführer der Süwag Erneuerbare Energien GmbH, und der zweite Geschäftsführer der Windpark Heidenrod GmbH, Bernd Vergin. Auch die GRÜNEN-Kreisvorsitzende Lydia Saul und der Sprecher der Bürgerinitiative Energie Zukunft Rheingau, Dr. Reinhard Lehnen, waren dabei.

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Gutes Beispiel für die Energiewende, wie wir sie uns vorstellen: Windpark Heidenrod – dezentral, kommunal, mit den Bürgern im Boot. Bürgermeister Volker Diefenbach (links) erklärt Mathias Wagner, wie das funktioniert.

 

In der Presse:


Station II:
Väterprojekt Viernheim

Die Kursreihe „Vater sein ist schön“ will Vätern aller Nationalitäten helfen, mit ihrer Rolle und den unterschiedlichen Anforderungen der Kulturen an Männer und Väter besser umgehen zu können. Mathias Wagner war besonders beeindruckt davon, dass der Viernheimer Verein Lernmobil ein in der Türkei von der türkischen Stiftung ACEV entwickeltes Programm übersetzt und auf die Verhältnisse in Deutschland angepasst hat. Inzwischen erhält das so entstandene Projekt Unterstützung durch das WIR-Programm des Landes Hessen, mit dem die Landesregierung unter der Federführung des GRÜNEN Staatssekretärs und Bevollmächtigten für Integration und Antidiskriminierung, Jo Dreiseitel, Koordinierungsstellen in den Kommunen finanziert und innovative Projekte fördert, die die Integration unterstützen. Lernmobil-Projektleiterin Dr. Brigitta Eckert und Koordinator Ugur Dincel erläuterten den Ansatz der Kursreihe, an der sich weitere Kommunen des Kreises Bergstraße beteiligen und für das sich auch schon andere Bundesländer interessieren. Für den Kreisverband Bergstraße und den Ortsverband Viernheim der GRÜNEN nahm René Steffen Thoma an dem Termin teil.

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Innovativer Ansatz: Das Väterprojekt des Lernmobils Viernheim. Projektleiterin Dr. Brigitta Eckert (links) und Koordinator Ugur Dincel (rechts) erläutern Mathias Wagner (2. v. l.) und René Steffen Thoma von den örtlichen GRÜNEN das Programm.

 

In der Presse:


Station III:
Ulstertalschule Hilders

Die Ulstertalschule ist ein gutes Beispiel dafür, wie die von CDU und GRÜNEN im Schulgesetz geschaffenen Rückkehrmöglichkeiten zu G9 konkret genutzt werden. Nachdem für die neuen Fünftklässler in Hilders von Anfang an die längere Gymnasialzeit G9 gilt, kehrt nun auch der laufende 6. Jahrgang komplett zu G9 zurück, und für den laufenden 7. Jahrgang wird es künftig parallel G8- und G9-Klassen geben. Beim Besuch an dem Mittelstufengymnasium traf GRÜNEN-Fraktionschef Mathias Wagner auch engagierte Elternvertreter. Ihr Fazit aus vielen Gesprächen mit den Eltern: „Es hat sich gelohnt.“ Wagner erkundigte sich bei Schulleiterin Annette Albrecht und ihrem Stellvertreter Rudolf Zibuschka über Erfahrungen und Wünsche aus der Praxis der selbstständigen Schule, die sich als Umweltschule auch in der Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Rhön sehr engagiert. Politik, so Wagner, habe für die Rahmenbedingungen zu sorgen und ansonsten den engagierten Praktikern möglichst wenige Steine in den Weg zu legen. Es sind die Eltern, die Lehrerinnen und Lehrer und die Schülerinnen und Schüler, die gemeinsam eine gute Schule ausmachen. Für den GRÜNEN-Kreisverband Fulda nahmen Bernd Eckart und Alja Epp-Naliwaiko am Termin teil.

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An der Ulstertalschule hören Mathias Wagner, Bernd Eckart und Alja Epp-Naliwaiko vom GRÜNEN-Kreisverband Fulda (von links) Schulleiterin Annette Albrecht und ihrem Vize Rudolf Zibuschka sowie engagierten Elternvertretern zu.

 

In der Presse:


Station IV:
Forstamt Nidda / Flutschäden in Wallernhausen

Vom Leiter des Forstamts Nidda, Bernd Reißmann, ließ Mathias Wagner sich erklären, was die Umstellung des hessischen Staatforsts auf den FSC-Standards der Umwelt bringt und wo die Herausforderungen dabei liegen. Das Forstamt Nidda ist eine von neun Dienststellen des Landesbetriebs Hessenforst, die als erste auf die Kriterien des FSC-Siegels (Forest Stewartship Council) umstellen. Reißmann sieht seine Arbeit durch die strengen ökologischen Standards gestärkt: Das Siegel helfe, den Wald auch als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Erholungsgebiet für Menschen zu erhalten, ihn nicht nur als Holz-Lieferanten zu nutzen. Bei einem Spaziergang durch den Wald wies der Forstamtsleiterauf einige Herausforderungen in der Umstellung auf die FSC-Standards hin. Wagner betonte, Forstämter engagierten sich schon lange für die naturgemäße und nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder. Die FSC-Zertifizierung unterstütze sie dabei. Für die örtlichen GRÜNEN wanderte Marcus Stadler, Sprecher des Kreisvorstandes Wetterau, mit durch den Wald. Mit ihm zusammen hängte Wagner an den lange geplanten Waldbesuch einen spontanen Abstecher nach Nidda-Wallernhausen an, wo Mitte Juli ein plötzliches Hochwasser nach starken Regenfällen schwere Schäden angerichtet hatte. Bürgermeister Hans-Peter Seum, die Stadträtinnen Ute Kohlbecher (SPD) und Bettina Dascher (Grüne), Pfarrerin Beate Henke und Wehrführer Norman Euler zeigten Wagner die Folgen der Flut. Er nahm die Bitte mit, sich auf Landesebene für unbürokratische Hilfe einzusetzen.

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Mathias Wagner (rechts) lässt sich vom Leiter des Forstamts Nidda, Bernd Reißmann (links), erklären, was das FSC-Siegel für Hessens Wald der Umwelt bringt. Mit dabei: Marcus Stadler, Sprecher des GRÜNEN-Kreisvorstandes Wetterau.

 

In der Presse:


Station V:
„Quergebabbelt“ in Flörsheim

Auf Einladung der GRÜNEN in Flörsheim diskutierte Mathias Wagner im Flörsheimer Keller beim „Quergebabbelt“ mit Bürgerinnen und Bürgern über die Arbeit der schwarz-grünen Koalition. Dabei ging es unter anderem um Themen wie Kommunalfinanzen, Kinderbetreuung und natürlich den Frankfurter Flughafen. Auch Frank Kaufmann, flughafenpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion und für Flörsheim zuständiger Abgeordnete der GRÜNEN, nahm an der Veranstaltung teil. Wagner dankte der Fraktionsvorsitzenden der Grünen Alternativen Liste Flörsheim (GALF), Renate Mohr, für die Gelegenheit zum Dialog. Die Menschen in den Kommunen, die unter dem Lärm des Frankfurter Flughafens zu leiden haben, hätten große Erwartungen an die GRÜNE Regierungsbeteiligung. Mit Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sei die Fraktion bemüht, alle Spielräume ausnutzen, die der Planfeststellungsbeschluss noch lässt. Der Flughafenbetreiber Fraport müsse verstehen, dass der Betrieb des Flughafens nur im größtmöglichen Einklang mit der Region und ihren Bewohnern gelingen kann.


Station VI:
Staatsdomäne Niederbeisheim

Die Staatsdomäne Niederbeisheim ist einer von vielen Bauernhöfen in Hessen, auf denen die Zukunft der Landwirtschaft vorangetrieben wird. Der Bioland-Hof in Knüllwald-Niederbeisheim wirkt aus Sicht von Mathias Wagner an dem Ziel mit, zu einer Lebensmittelproduktion zu finden, die im Einklang mit dem Mensch und seiner Umwelt steht. Dabei geht es nicht um Bauernhof-Romantik, sondern um die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch um das Tierwohl, um den Landschafts- und den Umweltschutz. Der Ökoaktionsplan der GRÜNEN Landwirtschaftsministerin Priska Hinz unterstützt die Bauern dabei. Landwirtin Babett Löber und der Landwirt Uwe Brede, die den Bioland-Hof seit 1995 gepachtet haben, zeigten Wagner bei einer Führung über den Hof auch ihre eigene Saatgutzucht. Für den Kreisverband der GRÜNEN Schwalm-Eder nahmen Marcel Breidenstein und Holger Braun an dem Besuch teil. In Niederbeisheim wird unter anderem die proteinreiche Ackerbohne „Bilbo“ angebaut, die helfen soll, Gentechnik im Viehfutter zu vermeiden.

Mathias Wagner (2. v. l.) auf Sommertour in Knüllwald. Uwe Brede (Mitte) betreibt seit mehr als 20 Jahren Biolandbau. Seine Staatsdomäne Niederbeisheim profitiert vom Ökoaktionsplan der GRÜNEN Landwirtschaftsministerin Priska Hinz. Hier wächst unter anderem die proteinreiche Ackerbohne „Bilbo“, die helfen soll, importiertes Gen-Soja im Viehfutter durch heimische Pflanzen zu ersetzen.

Uwe Brede (Mitte) berichtet Mathias Wagner (2. v. l. ) aus mehr als 20 Jahren Biolandbau. Auch Holger Braun (l.) und Marcel Breidenstein (2. v. r) vom GRÜNEN-Kreisverband Schwalm-Eder sowie Wagners Mitarbeiter Dirk Kreplin  hören zu.

 

In der Presse:


Station VII:
Landesgartenschau Gießen

Der Schlussstein der Sommertour ist fair gehandelt: Bei einem Besuch der Landesgartenschau in Gießen unterhielten sich Mathias Wagner, Gießens GRÜNE Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und die kommunalpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion Eva Goldbach auch darüber, wie die öffentliche Hand Aufträge grüner und gerechter vergeben kann. Das neue Tariftreue- und Vergabegesetz, das CDU und GRÜNE in den Landtag eingebracht haben, soll erleichtern, was die Stadt Gießen mit den Pflastersteinen auf dem Platz vor der Gartenschau schon mal vorgemacht hat: soziale und ökologische Kriterien bei der Auftragsvergabe zu berücksichtigen. Das neue Gesetz wird auch regeln, dass Firmen, die in Hessen öffentliche Aufträge erhalten wollen, die Tarifbedingungen ihrer Branche einhalten oder wenigstens den bundesgesetzlich festgelegten Mindestlohn zahlen müssen. Bei einem Spaziergang über das Gartenschaugelände in der Wieseckaue zeigte Bürgermeisterin Weigel-Greilich Wagner unter anderem den neuen Spielplatz, die Skateanlage und den Quellgarten. Der Fraktionsvorsitzende verließ Gießen mit einem deutlich GRÜNEREN Bild der Stadt.

Der Schlussstein der Sommertour ist fair gehandelt: Bei einem Besuch der Landesgartenschau in Gießen unterhielten sich Mathias Wagner (links), Gießens GRÜNE Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und die kommunalpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion Eva Goldbach

Beim Besuch der Landesgartenschau in Gießen: Mathias Wagner (2. v. l.), Gießens GRÜNE Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Mitte) und die kommunalpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion Eva Goldbach (2. v. r.).

 

In der Presse:


Weitere Bilder der Tour gibt es auf Flickr: Album Sommertour 2014

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