Julia Herz, jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, heute im Plenum:
„Wir dürfen Kinder und Jugendliche nicht länger den Tech-Plattformen und ihren Algorithmen überlassen. Während der Landtag über die Risiken von sozialen Medien für junge Menschen diskutiert, streicht die Landesregierung das Schulfach ‚Digitale Welt‘ und damit die Medienbildung für Kinder und Jugendliche in Hessen. Vor dem Hintergrund der bekannten Gefahren ist das fahrlässig. Unser Antrag mit insgesamt 13 Maßnahmen zeigt, wie der Dreiklang aus Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen in Sozialen Medien gelingt. Darin fordern wir etwa ein altersabhängiges Stufenmodell, keine Accounts für unter 13-jährige und eine umfassende Medien- und KI-Bildung, die Kinder, Eltern, Fach- und Lehrkräfte gleichermaßen und möglichst früh adressiert. Wir schlagen eine Kinder-Onlinewache und eine verbesserte Polizeipräsenz im digitalen Raum sowie ein Pilotprojekt ‚Digitale Streetworker‘ vor. Ferner braucht es mehr psychosoziale Unterstützung für junge Menschen und die Stärkung analoger Freizeitangebote.“
Unseren Antrag finden Sie auch hier: https://t1p.de/iiozi.
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
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