Inhalt

15.02.2013

Falsch deklariertes Fleisch – GRÜNE verlangen Aufklärung über eingeleitete Maßnahmen

Wurst, VerbraucherschutzDie Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert Ministerin Puttrich (CDU) auf, die Verbraucherinnen und Verbraucher umfassender als bisher über die Schritte zu informieren, die sie unternommen hat, um falsch deklariertes Fleisch aus dem Verkehr zu ziehen. Mit einem Fragenkatalog (Drs. 18/6988)  wollen DIE GRÜNEN erfahren, welche Maßnahmen konkret unternommen wurden, um sicher zu stellen, dass kein falsch deklariertes Fleisch auf die Teller der Verbraucher gewandert ist. Zudem fordert die Landtagsfraktion den Handel auf, Betrugs- und Verdachtsfälle offen zu legen und das Fleisch nicht einfach still schweigend aus den Tiefkühltruhen zu nehmen.

„Dis bisherigen Informationen sind mehr als dürftig“, kritisiert die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der GRÜNEN, Martina Feldmayer. „Gerade der Fleischmarkt muss noch besser kontrolliert und sanktioniert werden, die Wege des Fleischhandels müssen transparent werden.“

Zudem fordern DIE GRÜNEN eine bessere Unterstützung und Förderung der regionalen Fleischerzeugung. „Verarbeitungs- und Vertriebsstrukturen im ländlichen Raum müssen erhalten bleiben. Wir müssen dem Umstand entgegenwirken, dass dezentrale Strukturen immer mehr verschwunden und nur wenige Großschlachtereien und Verarbeiter übrig bleiben. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen wirklich die Wahl zwischen Massenware und regional erzeugtem Fleisch haben“, unterstreicht Martina Feldmayer.

Kleine Anfrage


Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
Web: https://www.gruene-hessen.de/landtag

Kontakt