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26.03.2026

Risiken Sozialer Medien für Kinder und Jugendliche wirksam begegnen und die Macht der Big-Tech-Konzerne begrenzen

Der sinnvolle Umgang einerseits mit Social Media und andererseits mit den Big-Tech-Konzernen beschäftigt aktuell auch unsere Fraktion. Denn wir dürfen Kinder und Jugendliche nicht länger den Tech-Plattformen und ihren Algorithmen überlassen. Wir brauchen dringend politische und rechtliche Leitplanken.

 

Schutz. Teilhabe. Befähigung

Gemeinsam haben unser Fraktionsvorsitzender Mathias Wagner und unsere jugendpolitische Sprecherin Julia Herz auf einer Pressekonferenz dazu unseren 13-Punkte-Plan vorgestellt. Damit zeigen wir, wie Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen in Sozialen Medien gelingen kann. Einer der zentralen Punkte ist ein altersabhängiges Stufenmodell zur Nutzung dieser Medien. Das Modell orientiert sich am Vorschlag der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina: kein Social-Media-Account für unter 13-Jährige, Zustimmung der Eltern bei 13- bis 15-Jährigen, keine suchtverstärkenden Mechanismen für alle unter 18-Jährigen. Das Stufenmodell ist in weitere Maßnahmen eingebettet, denn reine Nutzungseinschränkungen greifen zu kurz.

 

Für Freiheit im Netz und digitale Unabhängigkeit

Bereits vorher haben unser Fraktionsvorsitzender und unsere Landesvorsitzende Anna Lührmann das Positionspapier „Die Macht der Big-Tech-Konzerne begrenzen für Freiheit im Netz und digitale Unabhängigkeit“ geschrieben. Das Papier beziehungsweise Berichte dazu wurden in der FAZ und der FR veröffentlicht. Denn eine Diskussion allein über Altersgrenzen für die Nutzung von Social Media greift viel zu kurz. Es geht um viel mehr. Es geht um die Wahrung unserer Freiheit, unserer Selbstbestimmung und die digitale Unabhängigkeit Deutschlands und Europas. Es ist dringend an der Zeit, dass wir unsere Naivität gegenüber den Big-Tech-Konzernen ablegen.


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