Miriam Dahlke, parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN Landtagsfraktion, zum Setzpunkt im Plenum:
„Psychische Belastungen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche. Die Nachfrage nach psychotherapeutischer Unterstützung und Behandlung ist so groß wie nie. Gleichzeitig wurden zum 1. April 2026 die Honorare für Psychotherapeut*innen um 4,5 Prozent gekürzt. Das ist nicht nur ein fatales Signal an Menschen mit psychischen Erkrankungen, die dringend Hilfe benötigen, sondern auch an die Psychotherapeut*innen, die tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung und zur Stabilität unserer Gesellschaft leisten.
Es braucht jetzt entschlossenes politisches Handeln, um die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Hessen zu stärken. Daher fordern wir GRÜNEN die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass die wichtige Arbeit der Psychotherapeut*innen angemessen vergütet und die Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung endlich gesetzlich abgesichert wird. Außerdem muss schleunigst die Bedarfsplanungsreform angegangen werden – ein Vorhaben, auf das sich auch die schwarz-rote Koalition in ihrem Koalitionsvertrag verständigt hat. Es kann nicht sein, dass Regionen, in denen Patient*innen monatelang auf einen Termin warten, auf dem Papier als überversorgt gelten und wir mit einer Planung arbeiten, die auf Zahlen aus den 1990ern basiert.“
Unseren Antrag finden Sie hier: https://starweb.hessen.de/cache/DRS/21/0/04420.pdf.
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
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