Wir GRÜNE wollen eine sozial gerechte Gesellschaft. Und auch wenn der Staat nicht alles regeln kann, so muss er doch die sozialpolitischen Ziele formulieren und die Rahmenbedingungen setzen. Wir stehen zu den Grundprinzipien der Solidarität und der Verantwortung von Landespolitik. Eine aktive Landessozialpolitik muss die Erneuerung der Hilfesysteme zur Gewährleistung und Stabilisierung von Demokratie, gesellschaftlicher Gerechtigkeit und Teilhabe angehen, mit dem Ziel, dass alle Menschen sich darauf verlassen können, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder Behinderung bei Bedarf solidarisch Hilfe zu erhalten.
Wir setzen uns für eine Sozialpolitik auf Landesebene ein, die wieder ein soziales Netz in Hessen knüpft und sich den neuen sozialen Herausforderungen stellt. Aus der “Operation Düstere Zukunft” der CDU, die über Nacht der sozialen Landschaft 30 Millionen Euro Landesmittel weg gestrichen hat, haben wir als Alternative das Sozialbudget entwickelt, das als Finanzierungs- und Steuerungsinstrument durch den verantwortungsvollen Einsatz von Landesmitteln die soziale Infrastruktur zukunftsfest mitgestalten kann.
Sozialpolitik kann nur in Kooperation mit allen Akteuren in der Sozialpolitik stattfinden. Deshalb setzen wir uns für den festen Dialog zwischen Landesregierung, den Kommunen, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und sozialen Institutionen ein. Mehr soziale Gerechtigkeit ist nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu erreichen.
Die Frage nach der Gestaltung einer sozial gerechten Gesellschaft ist für uns GRÜNE eine der wesentlichsten Herausforderungen im 21. Jahrhundert ist. Die Zukunft unserer Gesellschaft wird maßgeblich davon abhängen, wie neben dem ökologischen Umbau der soziale Frieden gewährleistet werden kann. Das wollen wir mitgestalten.