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In ganz Hessen mobil mit Schülerticket und LandesTicket

Nach der Schule zum Sport oder ins Kino? Am Wochenende einen Ausflug mit Freunden in die Stadt zum Shoppen oder den Wald zum Wandern? Ganz ohne Eltern? Mit dem neuen Schülerticket werden Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und alle im Bundesfreiwilligendienst in ganz Hessen unabhängig mobil. Für einen Euro am Tag – 365 Euro im Jahr – können sie in ganz Hessen Busse und Bahnen nutzen. Dieses Angebot ist bundesweit einmalig. Dafür hat unser GRÜNER Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir die Weichen gestellt.

Bis September 2017 sind schon 300 000 Tickets verkauft worden. Das zeigt, wir haben mit diesem Angebot ein Bedürfnis nach selbstständiger Mobilität erfüllt: Einsteigen und losfahren, ohne auf das Elterntaxi angewiesen zu sein. Alle Schülerinnen und Schüler, denen derzeit bereits ein ÖPNV-Ticket finanziert wird, bekommen künftig auch weiterhin ein Schülerticket bezahlt. Sie bekommen jetzt nur mehr Leistung als vorher, weil sie es nicht nur für den Schulweg, sondern in ganz Hessen nutzen können. Das Schülerticket ist ein Gewinn für alle: für die Mobilität der jungen Menschen, für den Geldbeutel der Eltern und für das Klima.

 

Kostenloses, hessenweites LandesTicket– Bundesweit einmalig

Ob auf dem Weg zur Arbeit oder dem Wochenendausflug mit der Familie: Bedienstete des Landes sind in ganz Hessen mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mobil. Ab dem 1. Januar 2018 wird es ein hessenweites LandesTicket geben, mit dem die Tarifbeschäftigten des Landes sowie die Landesbeamtinnen und –beamten den öffentlichen Personennahverkehr kostenlos nutzen können. Die Freifahrtberechtigung gilt nicht nur zwischen Wohnort und Arbeitsstätte, sondern sieben Tage die Woche in ganz Hessen. Kinder fahren dabei den ganzen Tag und ein Partner wochentags nach 19 Uhr sowie am gesamten Wochenende kostenlos mit. Die Versteuerung des geldwerten Vorteils hat das Land ebenfalls übernommen.

Dank den erfolgreichen Tarifverhandlungen mit den Angestellten des Landes, können alle 45.000 Tarifbeschäftigte und 90.000 Beamtinnen und Beamten den ÖPNV in ganz Hessen nutzen. Ein derartiges Modell ist bundesweit einmalig und stellt einen Gewinn für die Bediensteten des Landes und die Umwelt dar. Zusammen mit der Einführung des Schülertickets das der größte Fortschritt für den umweltfreundlichen Verkehr seit Gründung der Verkehrsverbünde in Hessen. Schüler- und LandesTicket stehen mehr als einer Million Hessinnen und Hessen offen und sind damit ein klarer Schritt für ein klimaneutrales Hessen im Rahmen des integrierten Klimaschutzplans des Landes.

 

Rekordsummen für Bus und Bahn für eine klimafreundliche Verkehrswende

Wir stellen Rekordsummen für den ÖPNV und das Schienennetz in Hessen bereit und schaffen so Platz für mehr Passagiere und Fahrzeuge. In den Jahren bis zu unserer Regierungsbeteiligung genoss der Straßenbau alleinige Priorität. Im Sinne einer klimafreundlichen Verkehrswende  haben wir gegengesteuert. Um die Qualität des ÖPNVs zu verbessern, erhalten die drei hessischen Verkehrsverbünde in den Jahren 2017 bis 2021 jährlich rund 800 Millionen Euro. Im Vergleich zur aktuellen Finanzierungsperiode ist das eine Steigerung um 24 Prozent. Diese Rekordsumme ist möglich, weil der Bund, die Kommunen und erstmals wieder das Land mehr Mittel für Busse und Bahnen bereitstellen. Die Landesförderung wurde durch die erste schwarze-gelbe Regierung abgeschafft. Wir haben das immer kritisiert und nun geändert.

 

Bahn frei in Hessen: zwölf Milliarden Euro für zwölf Schienenprojekte

Um Kapazitäten für mehr Züge zu schaffen, hat sich unser GRÜNER Verkehrsminister Tarek al-Wazir beim Bund für eine bessere Förderung der Nah- und Fernverkehrsprojekte eingesetzt. Deshalb stehen jetzt für die nächsten Jahre zwölf Milliarden Euro des Bundes für zwölf Schienenprojekte in Hessen zur Verfügung. So viel wurde noch nie in die Schiene investiert. Hiervon profitieren Pendler, wie Fernreisende gleichermaßen. Denn nicht nur der Nahverkehr leidet unter chronischen Verspätungen, auch der Eisenbahnknoten Frankfurt gehört zu den störanfälligsten in Deutschland.

Zu den 12 Projekten gehören beispielsweise der Ausbau und Neubau der Fernverbindungen zwischen Frankfurt und Fulda sowie Frankfurt-Mannheim, der Ausbau des Knoten Frankfurts, die Nordmainische S-Bahn, der Ausbau der S6, die Regionaltangente West, der Bau der Citybahn Wiesbaden, die Verlängerungen der U-Bahnlinie 2 nach Bad Homburg-Bahnhof, der Bau der U-Bahn ins Europaviertel, sowie diverse Projekte, um die S-Bahn Rhein-Main verlässlicher und pünktlicher zu machen. Mit den zusätzlichen Mitteln gelingt es uns, den ÖPNV in Hessen als die umweltfreundliche Alternative zum Auto zu stärken.

 

AG Nahmobilität mit Konzepten für nachhaltigen Verkehr

Mit der im Frühjahr 2016 gestarteten AG Nahmobilität geben wir Experten und Kommunalvertretern die Möglichkeit, ihre Ideen und Erfahrungen zu vernetzen und auszutauschen, damit der Fuß- und Radverkehr in Hessen gestärkt wird. Denn dafür gibt es bereits viele schlaue Konzepte – man muss das Rad nicht jedes Mal neu erfinden. Aktuell gehören ihr über 200 Mitglieder an. Damit stärken wir individuelle Bewegung im Alltag und sorgen für mehr Lebensqualität in Städten und Gemeinden.

 

Daran arbeiten wir: Mobilitätsfördergesetz

Damit  die Verkehrswende in Hessen auch in Zukunft eine Priorität bleibt, erarbeiten wir zurzeit ein neues Mobilitätsfördergesetz. In diesem soll festgeschrieben werde, dass die Mittel zwischen Straßenbau und ÖPNV-Förderung weiterhin zu 50:50 verteilt werden, wie wir es zu Beginn der Wahlperiode bestimmt hatten. Der Förderkatalog soll außerdem erweitert werden um u.a. den Bau und Ausbau von Straßenbahn- und Stadtbahnlienen, um die Reaktivierung von Schienenstrecken, um die Nachrüstung von Betriebshöfen für  E-Busse oder auch die Errichtung von Carsharing- und Fahrradverleihstationen. Mit der Überarbeitung der Hessischen Bauordnung wollen wir zusätzlich die Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität verbessern und gleichzeitig die Bedingung für Radfahrende verbessern.

 

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