Inhalt

12.12.2017

Evaluierungsergebnisse als Basis für die Entscheidung über die weitere Entwicklung des Flughafens Kassel-Calden nutzen

Kassel Airport: Evaluation des Flughafens Calden ist kluger Weg zur Entscheidung

Die GRÜNEN im Landtag sehen in der Evaluation der Entwicklung des Flughafens Kassel-Calden den richtigen Weg, um zu einer Entscheidung über die Perspektiven des Airports zu gelangen. „Die Evaluierung läuft und soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein“, erklärte Karin Müller, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, in einer Debatte zu diesem Thema im Landtag. „Dass die einen in der Opposition fordern, der Flughafen müsse geschlossen werden, ohne die Ergebnisse der Evaluation abzuwarten, und die anderen finden, schon diese Begutachtung schade der Entwicklung des Airports, bestärkt uns in unserem Kurs.“

„Wir als GRÜNE waren stets sehr skeptisch, was die Notwendigkeit des Flughafens und dessen Erfolgsaussichten betrifft“, so Müller weiter. „Er wurde aber gebaut, Steuergeld wurde investiert. Es lässt sich nicht zurückholen. Deshalb muss es jetzt darum gehen, das Beste aus der Situation zu machen und die Belastungen für den Steuerzahler und die Steuerzahlerin möglichst gering zu halten. Deshalb haben wir in unserem Koalitionsvertrag vereinbart, dass der Landesbeitrag zur Deckung des Flughafen-Defizits jährlich reduziert werden muss. Bisher ist das geschehen. Die absehbare Entwicklungsperspektive soll kritisch überprüft werden, das gewährleistet die derzeit mit externem Sachverstand stattfindende Evaluation. Sollte sie nicht zu einem positiven Ergebnis kommen, wird ausdrücklich keine Möglichkeit ausgeschlossen.“

„In die Evaluation wird neben der bisherigen Entwicklung sicherlich die Perspektive insbesondere von Sundair und Schauinsland eine Rolle spielen. Daher müssen eine Auswertung des Sommerflugplans, erste Erkenntnisse aus dem Winterflugplan und ein Ausblick auf das Angebot für den Sommer 2018 in die Bewertung einfließen. Auch die Folgen einer möglichen Rückstufung zum Verkehrslandeplatz müssen genau durchgerechnet werden. Unter dem Strich muss die Lösung zum Tragen kommen, die die hessischen Steuerzahler am wenigsten kostet.“

 

Kontakt

Zum Thema